Information Projektstand Februar 2018

Die Verwaltung ist hoch erfreut, dass ein erstes Sammelziel per Ende 2017 erreicht werden konnte. CHF 1 Mio. stehen für das Bauprojekt bereit.

Im Vorfeld zur eigentlichen Bauprojektplanung für das Tram-Museum Basel wurde eine externe Sicherheitsexpertise in Auftrag gegeben, welche wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der anfallenden Sicherheitsinvestitionen zu Tage förderten.
Ebenso hat die BVB informiert, dass sie ein einladendes Besucherzentrum auf dem Dreispitzareal einzurichten gedenken.

Die drei Partner stimmen darin überein, dass die vorhandenen Geldmittel nachhaltig, optimal und zielgerichtet für das Tram-Museum eingesetzt werden sollen. Sie sehen in der Kombination von Besucherraum und Museum eine einmalige Möglichkeit den Gästen ein vielfältiges und spannendes Informationsspektrum bieten zu können.

Die Erkenntnisse fliessen nun in die eigentliche Bauplanung in unmittelbarer Nachbarschaft zum vom Tagesbetrieb weiterhin genutzten Tramdepot ein. Weiterhin geniesst das Museumsprojekt die volle Unterstützung der Geschäftsleitung der BVB. Gemeinsames Ziel aller Partner ist die Eröffnung des Basler Tram-Museums auf das Jubiläum «125 Jahre Tram in Basel» im Jahre 2020.

Nachfolgendes Schreiben wurde den Genossenschaften, Gönnern und Spendern in diesen Tagen zugestellt: Tram-Museum – Information Projektstand Februar 2018

Die Verwaltung der Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel steht Ihnen für Ihre Fragen, Anregungen und Bedenken gerne zur Verfügung.

Ein erstes Ziel ist erreicht, CHF 1 Mio. liegen bereit !

Rechtzeitig auf den im «Letter of Intent» (LOI) zwischen den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) und den privaten Partnern (Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel (GTM) sowie Tramclub Basel (TCB)) vorgesehenen Termin von Ende 2017 konnte das erste Sammlungsziel von 1 Million Franken erreicht werden. Damit haben wir einen essenziellen Meilenstein erreicht. Die Verwaltung der Genossenschaft bedankt sich bei allen bisherigen Geldgebern für ihr grosszügiges Engagement.

Als nächsten Schritt sieht der genannte LOI die Ausarbeitung des Bauprojektes vor. Diesbezüglich ergeben sich kleine Anpassungen respektive Änderungen am Gesamtplan, welche in den kommenden Tagen den Spendern, Gönnern des club1000 sowie den Genossenschaftsmitgliedern persönlich mitgeteilt werden. Im Anschluss werden die Informationen auf der Webpage veröffentlicht.

Wir sind überzeugt, dass die drei Partner BVB, GTM und TCB mit den dargelegten Anpassungen eine „win-win“ Situation für alle, in erster Linie jedoch für die Museumsbesucherinnen und -besucher, erzielen werden.

Grosser Spendenerfolg

Die Verwaltung der Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel ist erfreut, dass die Ernst Göhner Stiftung (http://www.ernst-goehner-stiftung.ch/) unser Gesuch um finanzielle Unterstützung positiv beantwortet hat. Ihr Beitrag ist ein bedeutendes Zeichen für das Gelingen unseres Projekts.

Verknüpft ist die Zusage an die Bedingung, dass mit den erforderlichen Arbeiten binnen der kommenden zwei Jahre begonnen werden kann. Die Verwaltung ist zusammen mit den Museumspartnern in der Detailplanungsphase zur baulichen Umsetzung 2018/2019 auf dem Dreispitzareal.

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Zünftiger Dank !

Die Verwaltung der Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel ist erfreut ab dem positiven Entscheid des Vorstands E.E. Zunft zu Rebleuten unser Tram-Museumsprojekt finanziell zu unterstützen. Damit zeigt sich einmal mehr, wie emotional tief verankert das Basler Drämmli in der Bevölkerung der Stadt Basel ist.

Link E E Zunft zu Rebleuten

Geldsammlung – die heisse Phase beginnt

Basierend auf dem bestehenden Letter of Intent muss die Sammlung der erforderlichen Geldmittel zur Errichtung des Tram-Museums Basel bis Ende 2017 abgeschlossen sein. Auf Basis der vorliegenden Berechnungen von rund CHF 1.2 Mio. wurde die Marke von 75% (oder CHF 0.9 Mio.) erreicht. Zur Geldsammlung werden drei Wege parallel begangen:

  1. Zusagen der drei Partnerorganisationen (BVB, Tramclub Basel, Genossenschaft) – sämtliche Parteien haben namhafte Unterstützungsbeiträge gesprochen
  2. Zusagen von Stiftungen
  3. Zusagen von Private / Unternehmungen, inkl. club-1000

Die Verwaltung der Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel bedankt sich für die bereits zugesagten oder bereits eingezahlten Mittel.

Jedoch ist dies nur ein Zwischenstand – der steige und steinige „Schlussanstieg“ steht uns noch bevor. Helfen Sie mit, damit dieses Projekt ein Erfolg wird.

Das Tram-Museum auf Google Maps

Damit inskünftige Besucherinnen und Besucher den Weg ins Tram-Museum Basel finden, ist dieses bereits heute bei Google Maps zu finden:

Google Maps

Leider sind noch keine Öffnungszeiten angegeben. Helfen Sie bitte aktiv mit, dass sich dies ab 2019 ändert !

Generalversammlung der Genossenschaft Tram-Museum der Region Basel

Am 31. Mai 2017 fand die diesjährige Generalversammlung statt. Die Verwaltung der Genossenschaft unterstrich dabei den Willen, den statutarischen Auftrag, ein Tram-Museum in Basel zu errichten, mit voller Kraft und mit Einsatz sämtlicher der Genossenschaft zur Verfügung stehenden Mittel voranzutreiben.

Mit der Zeichnung von rekordhohen 88 Anteilsscheinen im Jahr 2016 wuchs das Genossenschaftskapital auf CHF 74’000 (oder 740 ausgegebene Anteilsscheine) an. Die Genossenschaft zählt 107 Genossenschafterinnen und Genossenschafter, wobei 100 natürliche und 7 juristische Personen Mitglied sind.

Das Jahresergebnis schloss mit einem kleinen Verlust ab.

Sämtlichen Berichten wurde von den anwesenden Mitgliedern zugestimmt, Anträge mussten keine behandelt werden.

Die Museumslinie 7 fährt am 21. Mai 2017

Am Sonntag, 21. Mai 2017, ist es soweit – der zweite Betriebstag des Jahres „unserer“ Museumstramlinie 7 findet statt. Weitere Informationen sind folgendem Link zu entnehmen:

Museumstramlinie 7

Die Museumslinie 7 verkehrt in Zukunft regelmässig auf der Strecke M Parc – Denkmal – Barfüsserplatz – Claraplatz – Badischer Bahnhof – Eglisee und wird dabei Tramfreunde und Touristen erfreuen. Es sind jeweils 2 Oldtimertrams unterwegs. Die Wagenführen und Zugbegleiter sind in ehrenamtlichen Einsatz des Tramclub Basel (TCB).

Erleben Sie Fahrten wie in alten Zeiten – gemütlich mit 30 Km/h rattern die Oldies über Basels Gleise vom Wolfsgottesacker bis zum Eglisee via Innenstadt. Zusteigen kann man an allen Haltestellen, es ist lediglich ein gültiges TNW Ticket nötig.

Bei schönem Wetter kommt man in den Genuss sich im offenen Sommerwagen den Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen. Unvergessliche Erlebnisse nicht nur für Basler Bebbi …Der Tramclub heisst Sie willkommen!

Fahrdaten jeweils 14-18 Uhr

Sonntag 23. April 2017
Sonntag 21. Mai 2017
Sonntag 18. Juni 2017
Sonntag 16. Juli 2017
Sonntag 20. August 2017

Vor 70 Jahren – der schwerste Tramunfall in Basel

Der Tramunfall von Basel

Es war ein tragisches Ereignis, an das heute in der freien Enzyklopädie Wikipedia mit einem eigenen, längeren Eintrag erinnert wird. Titel: «Strassenbahnunfall von Basel».

Es war der 24. April 1947, ein Donnerstagmorgen. Um 6.29 Uhr fuhr ein Tramzug der Linie 4 (Be 2/2 198 + C2 333 (1133) + C2 285) vom Bahnhof auf den Aeschenplatz und dort mit zu hoher Geschwindigkeit – oder gar ungebremst – in die links abbiegende Weiche, durchfuhr die Haltestelle Aeschenplatz und kollidierte ausgangs Aeschenplatz frontal mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Zugs der Linie 12 (Be 2/2 209 + 433 (1233)).

Der zweite Anhänger des Unglückzuges der Linie 4, ein leichter Mitteleinstiegswagen (C2 285), wurde aus den Schienen gehoben, um die eigene Achse gedreht, schlitterte quer über die Haltestelle und wurde in den Anhänger eines weiteren wartenden Tramzug der Linie 5 geworfen (Be2/2 103 mit C2 383 (1083); „Peitscheneffekt“).

Unglücklicherweise waren ausgesprochen viele Fahrgäste unterwegs: Sechs Menschen mussten auf der Traminsel ihr Leben lassen, weitere 36 Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Szene auf dem Aeschenplatz muss grauenhaft gewesen sein.

Der spätere Strafprozess berücksichtigte viele Faktoren, die zu diesem schweren Unglück beigetragen haben: Fehlende Geschwindigkeitsmesser beim Unglücks-Motorwagen, mögliches, vorübergehendes Versagen der elektrischen Motorenbremse, veraltete Bremssysteme ohne Luftbremsung der Anhänger, veraltetes Rollmaterial mit schlechten Laufeigenschaften, besonders bei dem verunglückten Mitteleinstiegsanhänger. Der 26-jährige Wagenführer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die technischen Mängel des BVB-Trams freigesprochen. Das Unglück selbst führte zu einer Reihe betrieblicher und technischer Verbesserungen. (Quelle: TCB-Bulletin 8 & BaZ 22.04.2017/S.29; http://www.dampflok51.ch/archiv/basel/).

Das Tram-Museum der Region Basel wird die Geschichte des Basler Trams dokumentieren, auch Ereignisse, die sich hoffentlich nie mehr zutragen werden. Helfen Sie mit, dass unsere Stadtgeschichte in einem Museum erlebbar wird.